Archiv der Kategorie: Jahreszeiten

Guten Appetit!

Wir haben nach dem Aprilwetter par excellence die erste Sonne genutzt (was schon ein paar Tage her ist) und auf vielfachen Wunsch des Nachwuchses das Mittagessen ins Freie verlegt. Dort war es dann gleich so knalleheiß, dass wir uns in unsere Außenküche zurückgezogen haben. Das ist natürlich recht euphemistisch ausgedrückt.. Von Küche keine Spur, der Tisch stand halbschief auf dem unebenen Boden und war überhaupt nur eine Platte auf zwei Böcken. Aber hej.. man kann wieder draußen essen!

Danach sank die Temperatur aber auch erstmal wieder auf gemütliche fünf bis acht Grad. Frühling… *brrr*.

Liebe Grüße,

Dörte

12tel Blick im Februar 2021

Es hat geschneit! Nun, das ist wohl für niemanden eine Überraschung, hat es doch auch in entlegensten, schneeunverwöhntesten Gegenden in diesem Winter zumindest ein paar Tage lang tüchtig geschneit. Wir hatten tatsächlich mehrere Schneewellen und dann Anfang, Mitte Februar die längste, über eine Woche, hallelujah!! Wir haben die Zeit auch tüchtig ausgenutzt mit Schlitten, Poporutschern, Skiern und Schlittschuhen. Was sich so alles noch anfindet und hoffnungsvoll Jahr für Jahr auf dem Dachboden vor sich hindämmert… 🙂

Schnee am Markkleeberger See
Schnee am Markkleeberger See

Da der Strand zum See etwas abschüssig ist, wurde jede noch so kleine Abfahrt für eine kleine Rodelpartie ausgenützt. Ein paar Tage später sah die Wasserfläche dann so aus:

Leider ist er nicht komplett zugefroren, dieser Traum hätte noch ein paar eisige Tage mehr gebraucht. Aber die Kinderbadestelle war komplett vereist und diente als Schlittenabfahrtsauslaufbereich.

Auch der zweite Blick war natürlich Winterwonderland (naja low-level…).

Im Abendlicht. Akuter Energieabfall beim großen Kind. Das kleine ist unermüdlich.

Und auch hier noch einmal ein paar Tage später. Vertikal- gegen Horizontalwolke. Und feinstes Wetter Tag für Tag für Tag…

Mehr Februar wie immer bei der lieben Eva.

Genießt noch die kalte Luft, bevor der Frühling endgültig den Sieg davon trägt! Es zwitschert allerorten.

Piep!

Der letzte 12tel Blick aus dem letzten Jahr. Und nochmal alle.

Der Vollständigkeit halber, auch wenn wir nun schon Februar haben.

Geknipst kurz vorm Jahreswechsel. Ich würde ja gerne sagen, es war mucksmäuschenstill, denn Böllerei war ja verboten. Aber das ist natürlich Quatsch. Waren es alte Vorräte oder wasweißich für Beschaffungswege, es war reichlich laut auch dieses Mal an Silvester und auch mehrere Stunden lang. Silvester und ich werden keine Freunde unter diesen Bedingungen. Vielleicht auch so nicht. Dieser gleichzeitige Abschied und das Aufnullstellen fällt mir immer schwer. Früher war mehr feiern, mittlerweile ist man dessen wohl etwas müder geworden, was Platz läßt für viel zuviele Gedanken. So. Wischundweg, letztes Bild mit ohne weißer Pracht. 31.12.2020 um 23.59 Uhr!

Dunkelheitsbedingt recht unscharf. Alkohol war nicht im Spiel. Menschenleer, denn alle tummeln sich auf der Straße.

Damit war das Jahr rum und hier nochmal der Überblick.

Ist doch ganz hübsch, oder?

Achja, momentan sieht es übrigens so aus:

Schnee!!!!!!!!!!!!!!!

Krass, oder?? Keine Flocke in 2020 und plötzlich hier so wumm!!

Wir genießen es in vollen Zügen (zumindest alle, die nirgendwo hin müssen).

Der 12telBlick-Standort für dieses Jahr 2021 steht auch schon fest (sollte ja auch so sein im Februar) und ist auch schon 2mal fotografiert worden. Das kommt dann im nächsten Beitrag. Und der kommt bestimmt.

Ahoi!

12telBlick im November. Ja wirklich. 2020.

Da war soviel los und so wenig Technik, die funktioniert hat und überhaupt… nun ist sogar schon das Jahr vorbei. Fotografiert habe ich ihn aber, sogar zweimal. Nur sieht man beim ersten Novemberblick so gut wie nichts 🙂

Das war unser kleiner Laternenumzug im Hof. Gemütlich.

Der zweite Versuch im Halbdunkeln Ende November ist dann ein bißchen besser gelungen.

Unser Ting. Nein, Quatsch. Das war die letzte Bewerberrunde für die neue Bauphase, die hoffentlich in diesem Jahr noch konkreter wird. Wir arbeiten – wie alle momentan – unter erschwerten Bedingungen, so auch bei diesem Treffen. Dies ist bereits die Abschlußrunde, durchgefroren am Feuer mit Masken und Abstand zwischen den einzelnen Parteien, mit Hygienekonzept und an der frischen kalten Luft. Brrr…

Mehr Novemberblicke gab es hier, für eine Verlinkung dieses Beitrags ist es aber verständlicherweise doch etwas zu spät..

12tel Blick im September

Ein alter neuer Trend, gesetzt auf dem Pleißenhof und schon rübergeschwappt in die diversen Schulen: Diabolo! Dem einen eingezogenen Exemplar folgten rasch in jeder Familie des Hofes mindestens eines dazu und nun jonglieren alle um die Wette. Mittlerweile sogar auf dem Einrad. Irgendwann machen wir einen Zirkus auf.

Empfehlenswert ist es nur hin und wieder, einen Sturzhelm zu tragen, denn noch werden nicht alle der Geschosse aus vier bis gefühlt zehn Metern Höhe auch wieder aufgefangen. Vorsicht!

Die Diabolo-Begeisterung kennt jedenfalls keine Altersgrenze nach unten.

Nur die Schnüre sind noch etwas lang im Verhältnis zu den Armen…

Mehr Bilder vom Ende des Sommers findet ihr wie immer bei Eva.

Und nun fleißig üben!

Die Pleißen

Michaeli-Tag

Zum Abendbrot mal eben einen Drachen erledigen… überhaupt kein Problem. Zumindest heute.

Dazu gehört nur ein bißchen Mut, eine Ecke Hunger und ein scharfes Messer.

Vor dem Backen.
Schön durchgeröstet
und voll erledigt.
Ab die Haxen!

Das köstliche Rezept stammt von der Lieblingsbande. Und was noch zu einem gelungenen Michaeli-Tag gehört und warum überhaupt, könnt ihr dort wunderfein nachlesen.

So bleiben nur ein paar FußKrallennägel…

Rülps.

Mit viel Feuer und so.

Es geht wieder los. Der Pleißenhof will wachsen! Und ißt Suppe.

Suppe vom Feuer

Gestern gab es die erste Herbstsuppe des Jahres, noch bevor der Herbst überhaupt angefangen hat. Praktischerweise haben wir den Kürbis vergessen. So bestand der einzige Gartenanteil zwar nur aus kleinen, niedlichen Kartoffeln, während der Rest (gutes) Kaufgemüse war, aber es erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass in Bälde die nächste Suppe über den Flammen köchelt (ich muß nur noch den Topf abwaschen, möp.).

Wenn du in mittelnaher Zukunft vielleicht mal mit uns Süppchen kochen möchtest, dann interessiert dich vielleicht, was nun kommt!

… tadadaaa …

Seit über einem Jahr sind wir mittlerweile mit der Weiterplanung des Hofes intensiver beschäftigt, nachdem wir in den letzten Jahren vieles zwar immer wieder angedacht, aber dies dann mangels Energie, Zeit, Geld, Kaffee, Geduld, Humor, konkret gefühlter Dringlichkeit oder umsetzbarer Visionen regelmäßig wieder in die ungewisse Zukunft verschoben haben.

Jetzt aber wird es – höchstwahrscheinlich – ernst und greifbarer und wir gehen erneut auf die Suche nach Mitstreiter*innen (im friedlichen Sinne 😉 ), künftigen Mitbewohner*innen, nach dir, nach euch, nach Leuten, die ihr kennt, die zu uns passen könnten.

Unter „Mitmachen“ erfahrt ihr ganz sachlich mehr über uns und um was es geht. Alles weitere dann bei einem möglichen Kennenlerntreffen. Ab sofort und bis zum 15. Oktober nehmen wir „Bewerbungen“ entgegen, doch lest euch zunächst den Text gründlich durch (erstes Auswahlkriterium! 😉 )

Ungekochte, doch herbstlich farbenfrohe Suppe für die Hasen

Laßt euch den Herbst schmecken und vielleicht auf bald!

Dörte

Und sonst noch so im April!? Ostern zum Beispiel

Also erstmal Eier färben po-sorbski.

Jahrelang erprobt, nur fehlte uns dieses Mal unsere Oberfärberin, die in diesem Jahr aufgrund der derzeitigen Lage nicht aus Thüringen nach Sachsen einreisen durfte. So mußten wir es also ganz alleine machen und wir haben uns doch ganz gut geschlagen, oder?! Es gibt Punkte 😉

Und dann Ostersamstag. Über uns strahlend blauer Himmel. Dauerhaft.
Und schneeweiße Blüten. Leider nicht so lange.

Vor uns brutzeln ein Feuer und der Grill. Wir treiben den Hunger und die Dunkelheit aus, es werde Licht und neues Leben. Nur einer muß gehen:

Tschüssi, Weihnachtsbaum!

Und am nächsten Tag war Ostern. Und tatsächlich kam der Osterhase, trotz Corona und aller Grenzkontrollen.

EIn Ostergruß aus dem Schulsekretariat. Da wird noch gearbeitet.

So konnten wir also auf die Suche gehen auf der großen Obstbaumwiese.

Der Osterhase war kreativ: oben, unten, in allen möglichen Ritzen. Aber wir waren natürlich genauso kreativ und vor allem ausdauernd und durchstöberten jede Ecke, jedes Loch.

Als dann endlich alle Körbchen voll und vielleicht auch alle Eier gefunden waren, machten wir uns daran, die gewaltige Festtafel vorzubereiten.

Was es da alles zu schmausen gab, das hat für den ganzen restlichen Tag gereicht. Der bestand dann auch vor allem aus Essen, ein bißchen Spielen und ziemlich viel Herumfläzen.

Nebenan wurde auch gemampft.
Jammi!

Alles aufgefuttert. Weihnachten kann kommen!

😉

Viel freie Zeit…

Nun sind fast alle zu Hause. Und zwar sehr, sehr lange. Wie lange genau… mal sehen. Bisher beschäftigen sich die Kinder wacker, lernen schon selbstständig, machen Hausaufgaben, aber vor allem genießen sie das momentan herrliche Vorfrühlingswetter. Und auch wir nutzen die Zeit und gehen das grüne, verkrautete Gartenbeet an in der großen Hoffnung, dass dieses Jahr alles besser und ertragreicher wird. Und bei der einknickenden Versorgungslage wär‘ es ja auch durchaus von Vorteil, wenn das Essen einfach im Garten wachsen würde.

Wobei… Vielleicht sollten wir vor allem Klopapier anbauen…

Auf jeden Fall gab es noch ein minikleine Überraschung: Die Möhrenernte!

Besonders groß sind sie tatsächlich nicht geworden, aber sie sind überhaupt, womit niemand gerechnet hat. Und nach vielen Monaten Ruhe im Boden haben sie auch tatsächlich noch geschmeckt.

Na dann: genießt den Fühling, nutzt die Zeit für was auch immer und bleibt vor allem gesund!

Frohes Futtern!

12tel Blick im Februar

Und den Februar schiebe ich gleich hinterher und damit kann ich es sogar auch noch verlinken, denn wir haben erst Anfang März, holla! Oder auch schon wieder Anfang März, das Jahr galoppiert schon wieder voran. Und momentan ist es ganz schön grau. Winter in Markkleeberg:

Nicht mal mehr der Hund galoppiert. Vermutlich wartet sie (die Hündin) mal wieder darauf, dass jemand, in diesem Falle wohl ich, den dicken Stock wirft. Das ist allerdings immer mit großen Gefahren für die eigene Hand verbunden, denn das Spiel besteht darin, den Stock, dem Lolle (die Hündin) gerne hinterjagen würde – wofür man ihn also werfen müßte – in einem Anfall immenser Schnelligkeit dem Hund der Hündin vor der Nase wegzuschnappen, ohne dass die eigene Hand plötzlich in der HundeHündinnenschnauze steckt. So ganz zu verstehen ist es nicht, vielleicht bekommt Lolle im letzten Moment immer Angst, man würde ihr das Spielzeug vor der Nase wegschnappen, um ganz alleine damit zu spielen. Möp.

Im ganzen Grau zwei Tupfer Rot, ein kleines und ein großes Auto. Und mittendrin ein kleiner grüner Zwerg mit gelber Mütze. Der kleinen Madame ist das Wetter egal; Schnee kennt sie allerdings noch nicht, sie weiß also noch gar nicht, was ihr gerade entgeht.

Mehr Grau oder Blau oder bestimmt auch irgendwo ein bißchen Weiß gibt es hier bei Eva.

Einen schönen März wünsche ich!