Und sonst noch so im April!? Ostern zum Beispiel

Also erstmal Eier färben po-sorbski.

Jahrelang erprobt, nur fehlte uns dieses Mal unsere Oberfärberin, die in diesem Jahr aufgrund der derzeitigen Lage nicht aus Thüringen nach Sachsen einreisen durfte. So mußten wir es also ganz alleine machen und wir haben uns doch ganz gut geschlagen, oder?! Es gibt Punkte 😉

Und dann Ostersamstag. Über uns strahlend blauer Himmel. Dauerhaft.
Und schneeweiße Blüten. Leider nicht so lange.

Vor uns brutzeln ein Feuer und der Grill. Wir treiben den Hunger und die Dunkelheit aus, es werde Licht und neues Leben. Nur einer muß gehen:

Tschüssi, Weihnachtsbaum!

Und am nächsten Tag war Ostern. Und tatsächlich kam der Osterhase, trotz Corona und aller Grenzkontrollen.

EIn Ostergruß aus dem Schulsekretariat. Da wird noch gearbeitet.

So konnten wir also auf die Suche gehen auf der großen Obstbaumwiese.

Der Osterhase war kreativ: oben, unten, in allen möglichen Ritzen. Aber wir waren natürlich genauso kreativ und vor allem ausdauernd und durchstöberten jede Ecke, jedes Loch.

Als dann endlich alle Körbchen voll und vielleicht auch alle Eier gefunden waren, machten wir uns daran, die gewaltige Festtafel vorzubereiten.

Was es da alles zu schmausen gab, das hat für den ganzen restlichen Tag gereicht. Der bestand dann auch vor allem aus Essen, ein bißchen Spielen und ziemlich viel Herumfläzen.

Nebenan wurde auch gemampft.
Jammi!

Alles aufgefuttert. Weihnachten kann kommen!

😉

12tel Blick im April

Coronazeit ist Bauzeit auf dem Hof. So viele Hofbewohner wie sonst nie sind dauerhaft hier. Wir schmieden Pläne, diskutieren und handeln aus. Und wir tun, wo sonst so oft die Pläne wieder verebbten. Diesmal passiert was und das ist sehr wohltuend. Wir malochen, wir schwingen die Hämmer, die Schippen und Spaten, rollen Schubkarren, schmeißen Steine in den Container, schaffen neue Orte, Beete, Sitz- und Spielmöglichkeiten.

Sehr förderlich ist natürlich auch dieser Dauersonnenschein. Obwohl der mittlerweile nervt und vor allem dazu führt, daß wir ständig gießen müssen. Den Garten dürstet. Immerhin haben wir im Hof einen Brunnen. So konnte dieses frisch entstandene Beet erst einmal gründlich gewässert werden, der größte Spaß für die Kinder. Macht ja mit dem Schlauch auch mehr Spaß als mit Gießkannen.

Das Beet ist auf eine Inspiration aus der Landlust hin entstanden. Und es sieht mindestens genauso schön aus wie dort auf den – wie immer – atemberaubenden Fotos.

Weitere Veränderungen und aktuelle Beetfotos folgen!

Derweil schaut euch doch die anderen wunderbaren April-Blicke an: hier!
Wie immer alle versammelt bei Eva von verfuchstundzugenäht.

Ahoi!

12tel Blick im März. Trubel statt Stille

Mitte März. Die Schule hat gerade die Pforten dicht gemacht. Die Sonne scheint und alle sind völlig ausgelassen. Oder verrückt. Oder in diesem Zustand zwischen: „Hä?“ und „Das ist doch alles nicht wahr“ und natürlich „Jippieh schulfrei“.

Wie praktisch an dieser Stelle, dass auch mein diesjähriger Blick ein Hofblick ist. Ich muß gar nicht raus, jippieh!! Tatsächlich läßt es sich hier drin auch ganz gut aushalten. Allerdings haben halten wir die Regeln auch etwas lockerer. (So haben wir (so gut wie) keinen Kontakt nach außen, aber auf dem Hof dürfen die Kinder miteinander spielen und die Erwachsenen Kaffee trinken.

Jippieh schulfrei war übrigens gar nicht so lange, denn schon bald ploppte erstes Bedauern darüber auf, dass keine Schule stattfindet. Man höre und staune.


Mittlerweile hat sich das Leben out of order allerdings ganz gut eingespielt. So gut, dass ich mich frage, wie es jemals wieder anders werden kann …

Vormittags geht jeder seinen (Haus)Aufgaben nach und davon gibt es jede Menge. Dann Mittagsruhe. Und nachmittags kommen alle aus ihren Löchern und es wird wild getobt, gespielt, gesucht, abgeschlagen, getanzt, gerannt, gehüpft und natürlich hin und wieder gemeckert. 😉

Für alle, die schon Angst haben, dass unser Sommerfest mit 2m Abstand gefeiert werden muß, sei hiermit zeitnah angekündigt, dass wir es dieses Jahr erstmalig hinter die Sommerferien verschieben. Das hatten wir aufgrund terminlicher Überladung vor den Ferien sowieso schon geplant, als hätten wir’s geahnt…

Hier gibt es weitere 12telBlicke.

Wir wünschen Euch eine gute Zeit! Bleibt gesund!

Die Pleißen.

Viel freie Zeit…

Nun sind fast alle zu Hause. Und zwar sehr, sehr lange. Wie lange genau… mal sehen. Bisher beschäftigen sich die Kinder wacker, lernen schon selbstständig, machen Hausaufgaben, aber vor allem genießen sie das momentan herrliche Vorfrühlingswetter. Und auch wir nutzen die Zeit und gehen das grüne, verkrautete Gartenbeet an in der großen Hoffnung, dass dieses Jahr alles besser und ertragreicher wird. Und bei der einknickenden Versorgungslage wär‘ es ja auch durchaus von Vorteil, wenn das Essen einfach im Garten wachsen würde.

Wobei… Vielleicht sollten wir vor allem Klopapier anbauen…

Auf jeden Fall gab es noch ein minikleine Überraschung: Die Möhrenernte!

Besonders groß sind sie tatsächlich nicht geworden, aber sie sind überhaupt, womit niemand gerechnet hat. Und nach vielen Monaten Ruhe im Boden haben sie auch tatsächlich noch geschmeckt.

Na dann: genießt den Fühling, nutzt die Zeit für was auch immer und bleibt vor allem gesund!

Frohes Futtern!

12tel Blick im Februar

Und den Februar schiebe ich gleich hinterher und damit kann ich es sogar auch noch verlinken, denn wir haben erst Anfang März, holla! Oder auch schon wieder Anfang März, das Jahr galoppiert schon wieder voran. Und momentan ist es ganz schön grau. Winter in Markkleeberg:

Nicht mal mehr der Hund galoppiert. Vermutlich wartet sie (die Hündin) mal wieder darauf, dass jemand, in diesem Falle wohl ich, den dicken Stock wirft. Das ist allerdings immer mit großen Gefahren für die eigene Hand verbunden, denn das Spiel besteht darin, den Stock, dem Lolle (die Hündin) gerne hinterjagen würde – wofür man ihn also werfen müßte – in einem Anfall immenser Schnelligkeit dem Hund der Hündin vor der Nase wegzuschnappen, ohne dass die eigene Hand plötzlich in der HundeHündinnenschnauze steckt. So ganz zu verstehen ist es nicht, vielleicht bekommt Lolle im letzten Moment immer Angst, man würde ihr das Spielzeug vor der Nase wegschnappen, um ganz alleine damit zu spielen. Möp.

Im ganzen Grau zwei Tupfer Rot, ein kleines und ein großes Auto. Und mittendrin ein kleiner grüner Zwerg mit gelber Mütze. Der kleinen Madame ist das Wetter egal; Schnee kennt sie allerdings noch nicht, sie weiß also noch gar nicht, was ihr gerade entgeht.

Mehr Grau oder Blau oder bestimmt auch irgendwo ein bißchen Weiß gibt es hier bei Eva.

Einen schönen März wünsche ich!

12tel Blick in 2020

Und wieder zu spät, ich reiche also nach.

Zunächst einmal den Januar:

Wieder ein Hofblick dieses Jahr, da dieser die besten Chancen hat, auch geschossen zu werden. 🙂
Dieses Mal vom Eingangstor aus mit Blick auf die Malzdarre und die Scheune, also der Blick, den man hat, wenn man den Hof betritt.

Das Bild entstand zum ersten Arbeitseinsatz des Jahres. Davon ist nicht so richtig viel zu sehen, war aber so. Im Hintergrund wird die Stalltür repariert, rechts hinten der Kompost umgeschüttet und versetzt. Der Hund macht, was der Hund immer macht: irgendetwas oder -jemandem hinterherjagen. Der Rest sitzt wahrscheinlich gerade über der Suppe in der Bootswerkstatt.

Ha! Noch einen gefunden. 12tel Blick im Juli. Sommer und so.

Das war kurz vor unserer großen Reise und damit nicht mehr schaffbar für mich, ihn hier hochzuladen. Aber photographiert hab‘ ich ihn eben doch, den 12tel Blick im Juli. Damit fehlt ja am Ende gar nicht sooviel, yeah!

Als Überrest vom Sommerfest steht der Wohnwagen noch da, ansonsten ist aber nix mehr davon zu sehen. Eine gewisse Sommerstille macht sich bereits breit. Und nach und nach gingen ja dann auch alle auf die Reise. Nun, mittlerweile ist das aber auch schon wieder fast ein halbes Jahr her und das 12telJahr2019 ist um. Bumm.

12tel Blick 2019. November und Dezember.

Es hat wieder stark nachgelassen mit meiner Umtriebigkeit hier, was nach wie vor vor allem an der nicht funktionierenden Technik liegt. Aber photographiert hatte ich tatsächlich noch. Deshalb kommen hier in Kürze noch November und Dezember und dann bastel ich einen kleinen Überblick aus denen, die ich photographiert habe. Was ja wieder nicht alle Monate sind, tsts.

Hier also zunächst der sonnige November.

Feines Wetterchen. Leider meistens viel zu warm. Und das im Vordergrund sind ausnahmsweise keine Fettflecken auf der Kamera, sondern da wird schwer geschuftet.

Ein neues Bett für den Gulli, damit das Regenwasser wieder ordentlich abfließen kann.

Und schließlich der letzte Tag des Jahres. Seit Monaten wollte ich mal ein Bild im Dunkeln machen, nun ist es wenige Stunden, bevor der Dezember – und damit das ganze Jahr – vorbei war, wirklich noch geglückt. Allerdings mit einer anderen Kamera statt meiner, weil das Ladegerät für den Akku verschwunden war. Heimlichkeiten im Advent.

Die obere Etage war ausgeflogen. Die restlichen Bewohner feierten mal gemeinsam, mal alleine oder mit Freunden, auf jeden Fall mit reichlich Essen, Feuer, Spielen und einem Hauch von Musik den Jahreswechsel. Keine rauschenden Partys, sondern gemütlich. Irgendwann kommen auch wieder andere Zeiten…

Von nun an also 2020. Einen Überblick über die 12tel Blicke werde ich noch geben. Und mich dann auf die Suche machen nach einem neuen Blick. Wenn’s denn endlich nicht mehr regnet. Hallo Winter!

Mehr Dezember und Rundumsjahrblicke gibt es wie immer hier bei Eva.

Lieber Gruß und willkommen im neuen Jahr!

Dörte & die pleißen.

Einladung an alle Gewerbevisionäre.

Einladung zur Besichtigung potentieller Gewerberäume

Wir, die Wohngenossenschaft Pleißenhofgemeinschaft e.G., betreiben die Liegenschaft Bornaische Straße 68 in Markkleeberg Ost – den Pleißenhof. Der denkmalgeschützte Vierseitenhof bietet derzeit 7 Familien Platz zum Wohnen und auf mehr als 500 m² zahlreichen Gewerbemietern Raum für Lager oder Werkstätten.
Im Zuge der weiteren Entwicklung des Areals sollen auch neue Gewerbeflächen erschlossen werden. Dabei handelt es sich um ein offenes Ausbauszenario, das sich der Strukturvorgaben einer historischen Bausubstanz annehmen muss, aber zugleich gestalterische Freiräume in der Konzeption zulässt. In diesem Zusammenhang möchte die Pleißenhofgemeinschaft interessierte Gewerbetreibende dazu einladen, sich mit konkreten Nutzungsvorhaben am Entwicklungsprozess zu beteiligen. Die Flächen reichen von Zimmergröße bis zu 150m² Großraum. Hierbei ist es sowohl denkbar, ab etwa Sommer 2020 Räumlichkeiten zum Selbstausbau zu nutzen, als auch ab Sommer 2022 fertig ausgebaute Räumlichkeiten zu beziehen.

Am Samstag, 7. Dezember 2019 öffnet der Pleißenhof zwischen 10 und 15 Uhr seine Türen für Interessierte und die Räumlichkeiten können besichtigt werden.

Die Anmeldung zur Besichtigung ist erforderlich unter info@pleissenhof.org