Viel freie Zeit…

Nun sind fast alle zu Hause. Und zwar sehr, sehr lange. Wie lange genau… mal sehen. Bisher beschäftigen sich die Kinder wacker, lernen schon selbstständig, machen Hausaufgaben, aber vor allem genießen sie das momentan herrliche Vorfrühlingswetter. Und auch wir nutzen die Zeit und gehen das grüne, verkrautete Gartenbeet an in der großen Hoffnung, dass dieses Jahr alles besser und ertragreicher wird. Und bei der einknickenden Versorgungslage wär‘ es ja auch durchaus von Vorteil, wenn das Essen einfach im Garten wachsen würde.

Wobei… Vielleicht sollten wir vor allem Klopapier anbauen…

Auf jeden Fall gab es noch ein minikleine Überraschung: Die Möhrenernte!

Besonders groß sind sie tatsächlich nicht geworden, aber sie sind überhaupt, womit niemand gerechnet hat. Und nach vielen Monaten Ruhe im Boden haben sie auch tatsächlich noch geschmeckt.

Na dann: genießt den Fühling, nutzt die Zeit für was auch immer und bleibt vor allem gesund!

Frohes Futtern!

12tel Blick im Februar

Und den Februar schiebe ich gleich hinterher und damit kann ich es sogar auch noch verlinken, denn wir haben erst Anfang März, holla! Oder auch schon wieder Anfang März, das Jahr galoppiert schon wieder voran. Und momentan ist es ganz schön grau. Winter in Markkleeberg:

Nicht mal mehr der Hund galoppiert. Vermutlich wartet sie (die Hündin) mal wieder darauf, dass jemand, in diesem Falle wohl ich, den dicken Stock wirft. Das ist allerdings immer mit großen Gefahren für die eigene Hand verbunden, denn das Spiel besteht darin, den Stock, dem Lolle (die Hündin) gerne hinterjagen würde – wofür man ihn also werfen müßte – in einem Anfall immenser Schnelligkeit dem Hund der Hündin vor der Nase wegzuschnappen, ohne dass die eigene Hand plötzlich in der HundeHündinnenschnauze steckt. So ganz zu verstehen ist es nicht, vielleicht bekommt Lolle im letzten Moment immer Angst, man würde ihr das Spielzeug vor der Nase wegschnappen, um ganz alleine damit zu spielen. Möp.

Im ganzen Grau zwei Tupfer Rot, ein kleines und ein großes Auto. Und mittendrin ein kleiner grüner Zwerg mit gelber Mütze. Der kleinen Madame ist das Wetter egal; Schnee kennt sie allerdings noch nicht, sie weiß also noch gar nicht, was ihr gerade entgeht.

Mehr Grau oder Blau oder bestimmt auch irgendwo ein bißchen Weiß gibt es hier bei Eva.

Einen schönen März wünsche ich!

12tel Blick in 2020

Und wieder zu spät, ich reiche also nach.

Zunächst einmal den Januar:

Wieder ein Hofblick dieses Jahr, da dieser die besten Chancen hat, auch geschossen zu werden. 🙂
Dieses Mal vom Eingangstor aus mit Blick auf die Malzdarre und die Scheune, also der Blick, den man hat, wenn man den Hof betritt.

Das Bild entstand zum ersten Arbeitseinsatz des Jahres. Davon ist nicht so richtig viel zu sehen, war aber so. Im Hintergrund wird die Stalltür repariert, rechts hinten der Kompost umgeschüttet und versetzt. Der Hund macht, was der Hund immer macht: irgendetwas oder -jemandem hinterherjagen. Der Rest sitzt wahrscheinlich gerade über der Suppe in der Bootswerkstatt.

Ha! Noch einen gefunden. 12tel Blick im Juli. Sommer und so.

Das war kurz vor unserer großen Reise und damit nicht mehr schaffbar für mich, ihn hier hochzuladen. Aber photographiert hab‘ ich ihn eben doch, den 12tel Blick im Juli. Damit fehlt ja am Ende gar nicht sooviel, yeah!

Als Überrest vom Sommerfest steht der Wohnwagen noch da, ansonsten ist aber nix mehr davon zu sehen. Eine gewisse Sommerstille macht sich bereits breit. Und nach und nach gingen ja dann auch alle auf die Reise. Nun, mittlerweile ist das aber auch schon wieder fast ein halbes Jahr her und das 12telJahr2019 ist um. Bumm.

12tel Blick 2019. November und Dezember.

Es hat wieder stark nachgelassen mit meiner Umtriebigkeit hier, was nach wie vor vor allem an der nicht funktionierenden Technik liegt. Aber photographiert hatte ich tatsächlich noch. Deshalb kommen hier in Kürze noch November und Dezember und dann bastel ich einen kleinen Überblick aus denen, die ich photographiert habe. Was ja wieder nicht alle Monate sind, tsts.

Hier also zunächst der sonnige November.

Feines Wetterchen. Leider meistens viel zu warm. Und das im Vordergrund sind ausnahmsweise keine Fettflecken auf der Kamera, sondern da wird schwer geschuftet.

Ein neues Bett für den Gulli, damit das Regenwasser wieder ordentlich abfließen kann.

Und schließlich der letzte Tag des Jahres. Seit Monaten wollte ich mal ein Bild im Dunkeln machen, nun ist es wenige Stunden, bevor der Dezember – und damit das ganze Jahr – vorbei war, wirklich noch geglückt. Allerdings mit einer anderen Kamera statt meiner, weil das Ladegerät für den Akku verschwunden war. Heimlichkeiten im Advent.

Die obere Etage war ausgeflogen. Die restlichen Bewohner feierten mal gemeinsam, mal alleine oder mit Freunden, auf jeden Fall mit reichlich Essen, Feuer, Spielen und einem Hauch von Musik den Jahreswechsel. Keine rauschenden Partys, sondern gemütlich. Irgendwann kommen auch wieder andere Zeiten…

Von nun an also 2020. Einen Überblick über die 12tel Blicke werde ich noch geben. Und mich dann auf die Suche machen nach einem neuen Blick. Wenn’s denn endlich nicht mehr regnet. Hallo Winter!

Mehr Dezember und Rundumsjahrblicke gibt es wie immer hier bei Eva.

Lieber Gruß und willkommen im neuen Jahr!

Dörte & die pleißen.

Einladung an alle Gewerbevisionäre.

Einladung zur Besichtigung potentieller Gewerberäume

Wir, die Wohngenossenschaft Pleißenhofgemeinschaft e.G., betreiben die Liegenschaft Bornaische Straße 68 in Markkleeberg Ost – den Pleißenhof. Der denkmalgeschützte Vierseitenhof bietet derzeit 7 Familien Platz zum Wohnen und auf mehr als 500 m² zahlreichen Gewerbemietern Raum für Lager oder Werkstätten.
Im Zuge der weiteren Entwicklung des Areals sollen auch neue Gewerbeflächen erschlossen werden. Dabei handelt es sich um ein offenes Ausbauszenario, das sich der Strukturvorgaben einer historischen Bausubstanz annehmen muss, aber zugleich gestalterische Freiräume in der Konzeption zulässt. In diesem Zusammenhang möchte die Pleißenhofgemeinschaft interessierte Gewerbetreibende dazu einladen, sich mit konkreten Nutzungsvorhaben am Entwicklungsprozess zu beteiligen. Die Flächen reichen von Zimmergröße bis zu 150m² Großraum. Hierbei ist es sowohl denkbar, ab etwa Sommer 2020 Räumlichkeiten zum Selbstausbau zu nutzen, als auch ab Sommer 2022 fertig ausgebaute Räumlichkeiten zu beziehen.

Am Samstag, 7. Dezember 2019 öffnet der Pleißenhof zwischen 10 und 15 Uhr seine Türen für Interessierte und die Räumlichkeiten können besichtigt werden.

Die Anmeldung zur Besichtigung ist erforderlich unter info@pleissenhof.org

Geburtstag!

Heute mal etwas anderes.

2019 ist nicht nur 30 Jahre eine Mauer weniger, sondern auch 30 Jahre Kinderrechtskonvention.

Hier auf dem Hof wimmelt es von kleinen und großen Kindern. Diese Kinder führen wohl ein recht gutes, behütetes Leben. Wir als Eltern wahren ihre Rechte oder versuchen es zumindest, vermutlich auch ohne im Einzelnen zu wissen, welche Rechte für diese kleinen und großen LebensentdeckerInnen in der ihnen gewidmeten Konvention eigentlich formuliert worden sind.

Liebe Freunde von mir nahmen sich das Jubiläum zum Anlaß und gestalteten ein zweisprachiges Kinderbuch über Kinderrechte, um einige von diesen jungen und nicht mehr ganz jungen Lesern ein wenig näher zu bringen. Um das Projekt aber auch umsetzen, sprich drucken zu können, braucht es natürlich – wie kann es anders sein – genügend finanzielle Mittel.

Diese versuchen sie seit bereits einigen Wochen und nun noch ein paar Tage lang in einem leider sehr schleppenden Prozeß per Crowdfunding zusammen zu sammeln. Schaut euch doch einmal die Seite an und vielleicht hat der Ein oder die Andere eine kleine Spende übrig. Das Buch kann man auch gut verschenken. Wir würden uns jedenfalls über einen Erfolg der Sache sehr freuen!

Hier der Link zur Crowdfunding-Seite.

Und hier zum Instagram-Auftritt von Jana und Borja.

In diesem Sinne,

habt eine gute Zeit!

Dörte

12tel Blick im September. Immer noch alles grün und sonnig.

Rar gemacht nach einem Sommer weit weg und vielen seltsamen Sachen, wenig fein, die in den letzten Wochen passiert sind. Dazu ein immer noch schlechter Computer und keine Lust, mich damit rumzuquälen. Wenn man eine Stunde davor sitzend, mit Häkelnadeln bewaffnet, um sich die Zeit zu vertreiben, einen weißen Bildschirm anstarrt, der sich irgendwann erbarmt und zu einem Internetbrowser wird, weißte Bescheid… ts.

Aber immerhin habe ich im September fotografiert und auch im Juli noch kurz vor dem Urlaub. Das zeige ich noch fix mit, sobald ich es wiedergefunden habe. Im August waren die Tage einfach schneller als ich und ich hab‘ es grad so verpaßt. Wird also wieder nix mit 12 Monaten 12tel-Blick, aber ich war ja eh‘ schon raus…

Traditionell gelobe ich an dieser Stelle Besserung…

Nun aber September. Und das gleich zweimal. Heyhey!!

Einmal so Mitte September zum Arbeitseinsatz, der leider außerhalb des Bildrahmens statt fand. Nur die Kinder sind zu sehen, wie sie vor allem um die lustige Wasserbahn herumstehen (was von hier aus nur zu erahnen ist) oder wild auf dem Hof herumhüpfen. Das mit dem (Mit)Arbeitsmodus klappt bisher nur leidlich…

Und Numero 2 am letzten Septembertag. Vor dem Fenster ist alles tüchtig zugewachsen, wie man an dem leichten Vorhang erkennt. Auf dem Hof fand aber nicht viel Veränderung statt, alle Baustellen noch da. Nur der Liegestuhl steht jetzt auf der Baumplattform.

Mehr – und regelmäßigere – 12telBlicke gibt es hier zu bestaunen.

So wünsche ich denn einen schönen Herbst!


Turtle Rescue – Eine Schildkrötenausstellung in der Scheune

In unserer Scheune wird eifrig gewerkelt, gebastelt, geleuchtet, gehängt, gelacht, gestaunt, gebaut…

Es geht um Schildkröten. Genauer um Wasserschildkröten und ihr Leben, ihren Lebensweg, um die Gefahren, denen sie ausgesetzt sind, um das menschliche Mitwirken an diesen, um ihre Aussichten. Eine unserer jungen HofbewohnerInnen ist seit zwei Wochen unentwegt damit beschäftigt, eine wunderbare Ausstellung auf die Beine zu stellen. So gibt es hier jetzt viel zu erfahren, zu lernen, zu lesen und auch zu gucken (Kino mit Popcorn!). Und ein paar Häppchen gibt es gegen kleine Spende auch.

Ganz am Ende steht dann das große, jetzt noch leere Spendenglas. Wir sammeln für eine Schildkrötenrettungsstation im fernen Guatemala, die sich diesem wundervollen Tier und seinem Überleben verschrieben hat und dankbar ist für jede Unterstützung, die sie bekommen kann.

So laden wir also ein zur Ausstellungseröffnung am

Freitag, den 6. September

ab 14.30

Für diejenigen, die es am Freitag nicht schaffen, die aber trotzdem gerne schauen (und spenden 🙂 ) möchten, finden wir sicherlich eine spätere Gelegenheit. Meldet euch gerne bei uns!!