Einladung an alle Gewerbevisionäre.

Einladung zur Besichtigung potentieller Gewerberäume

Wir, die Wohngenossenschaft Pleißenhofgemeinschaft e.G., betreiben die Liegenschaft Bornaische Straße 68 in Markkleeberg Ost – den Pleißenhof. Der denkmalgeschützte Vierseitenhof bietet derzeit 7 Familien Platz zum Wohnen und auf mehr als 500 m² zahlreichen Gewerbemietern Raum für Lager oder Werkstätten.
Im Zuge der weiteren Entwicklung des Areals sollen auch neue Gewerbeflächen erschlossen werden. Dabei handelt es sich um ein offenes Ausbauszenario, das sich der Strukturvorgaben einer historischen Bausubstanz annehmen muss, aber zugleich gestalterische Freiräume in der Konzeption zulässt. In diesem Zusammenhang möchte die Pleißenhofgemeinschaft interessierte Gewerbetreibende dazu einladen, sich mit konkreten Nutzungsvorhaben am Entwicklungsprozess zu beteiligen. Die Flächen reichen von Zimmergröße bis zu 150m² Großraum. Hierbei ist es sowohl denkbar, ab etwa Sommer 2020 Räumlichkeiten zum Selbstausbau zu nutzen, als auch ab Sommer 2022 fertig ausgebaute Räumlichkeiten zu beziehen.

Am Samstag, 7. Dezember 2019 öffnet der Pleißenhof zwischen 10 und 15 Uhr seine Türen für Interessierte und die Räumlichkeiten können besichtigt werden.

Die Anmeldung zur Besichtigung ist erforderlich unter info@pleissenhof.org

Geburtstag!

Heute mal etwas anderes.

2019 ist nicht nur 30 Jahre eine Mauer weniger, sondern auch 30 Jahre Kinderrechtskonvention.

Hier auf dem Hof wimmelt es von kleinen und großen Kindern. Diese Kinder führen wohl ein recht gutes, behütetes Leben. Wir als Eltern wahren ihre Rechte oder versuchen es zumindest, vermutlich auch ohne im Einzelnen zu wissen, welche Rechte für diese kleinen und großen LebensentdeckerInnen in der ihnen gewidmeten Konvention eigentlich formuliert worden sind.

Liebe Freunde von mir nahmen sich das Jubiläum zum Anlaß und gestalteten ein zweisprachiges Kinderbuch über Kinderrechte, um einige von diesen jungen und nicht mehr ganz jungen Lesern ein wenig näher zu bringen. Um das Projekt aber auch umsetzen, sprich drucken zu können, braucht es natürlich – wie kann es anders sein – genügend finanzielle Mittel.

Diese versuchen sie seit bereits einigen Wochen und nun noch ein paar Tage lang in einem leider sehr schleppenden Prozeß per Crowdfunding zusammen zu sammeln. Schaut euch doch einmal die Seite an und vielleicht hat der Ein oder die Andere eine kleine Spende übrig. Das Buch kann man auch gut verschenken. Wir würden uns jedenfalls über einen Erfolg der Sache sehr freuen!

Hier der Link zur Crowdfunding-Seite.

Und hier zum Instagram-Auftritt von Jana und Borja.

In diesem Sinne,

habt eine gute Zeit!

Dörte

12tel Blick im September. Immer noch alles grün und sonnig.

Rar gemacht nach einem Sommer weit weg und vielen seltsamen Sachen, wenig fein, die in den letzten Wochen passiert sind. Dazu ein immer noch schlechter Computer und keine Lust, mich damit rumzuquälen. Wenn man eine Stunde davor sitzend, mit Häkelnadeln bewaffnet, um sich die Zeit zu vertreiben, einen weißen Bildschirm anstarrt, der sich irgendwann erbarmt und zu einem Internetbrowser wird, weißte Bescheid… ts.

Aber immerhin habe ich im September fotografiert und auch im Juli noch kurz vor dem Urlaub. Das zeige ich noch fix mit, sobald ich es wiedergefunden habe. Im August waren die Tage einfach schneller als ich und ich hab‘ es grad so verpaßt. Wird also wieder nix mit 12 Monaten 12tel-Blick, aber ich war ja eh‘ schon raus…

Traditionell gelobe ich an dieser Stelle Besserung…

Nun aber September. Und das gleich zweimal. Heyhey!!

Einmal so Mitte September zum Arbeitseinsatz, der leider außerhalb des Bildrahmens statt fand. Nur die Kinder sind zu sehen, wie sie vor allem um die lustige Wasserbahn herumstehen (was von hier aus nur zu erahnen ist) oder wild auf dem Hof herumhüpfen. Das mit dem (Mit)Arbeitsmodus klappt bisher nur leidlich…

Und Numero 2 am letzten Septembertag. Vor dem Fenster ist alles tüchtig zugewachsen, wie man an dem leichten Vorhang erkennt. Auf dem Hof fand aber nicht viel Veränderung statt, alle Baustellen noch da. Nur der Liegestuhl steht jetzt auf der Baumplattform.

Mehr – und regelmäßigere – 12telBlicke gibt es hier zu bestaunen.

So wünsche ich denn einen schönen Herbst!


Turtle Rescue – Eine Schildkrötenausstellung in der Scheune

In unserer Scheune wird eifrig gewerkelt, gebastelt, geleuchtet, gehängt, gelacht, gestaunt, gebaut…

Es geht um Schildkröten. Genauer um Wasserschildkröten und ihr Leben, ihren Lebensweg, um die Gefahren, denen sie ausgesetzt sind, um das menschliche Mitwirken an diesen, um ihre Aussichten. Eine unserer jungen HofbewohnerInnen ist seit zwei Wochen unentwegt damit beschäftigt, eine wunderbare Ausstellung auf die Beine zu stellen. So gibt es hier jetzt viel zu erfahren, zu lernen, zu lesen und auch zu gucken (Kino mit Popcorn!). Und ein paar Häppchen gibt es gegen kleine Spende auch.

Ganz am Ende steht dann das große, jetzt noch leere Spendenglas. Wir sammeln für eine Schildkrötenrettungsstation im fernen Guatemala, die sich diesem wundervollen Tier und seinem Überleben verschrieben hat und dankbar ist für jede Unterstützung, die sie bekommen kann.

So laden wir also ein zur Ausstellungseröffnung am

Freitag, den 6. September

ab 14.30

Für diejenigen, die es am Freitag nicht schaffen, die aber trotzdem gerne schauen (und spenden 🙂 ) möchten, finden wir sicherlich eine spätere Gelegenheit. Meldet euch gerne bei uns!!


12tel Blick im Juni

Das größte Ereignis im Juni war dieses und bisher jedes Jahr seit unseres Einzuges natürlich das Sommerfest. Es war ganz wunderbar, gut gefüllt, sehr schön beschallt, gut verfuttert und überhaupt wirklich schön! Und wenn etwas Zeit ins Land und den Sommer gegangen und dann wieder etwas mehr Zeit ist, wird es noch einen kleinen photographischen Nachschlag geben. Aber erstmal geht es zeitversetzt ab in den Urlaub für eine Weile und es kehrt Ruhe ein auf dem Hof.

Doch bevor ich mich ans Koffer packen mache, gibt es hier selbstverständlich noch den 12tel Blick für den Juni, natürlich am Festtag photographiert, allerdings wieder etwas schief (irgendwas ist mit meinem Gedächtnis nicht in Ordnung, liegt wahrscheinlich an der Hitze…) und leider auch nicht im größten Trubel, als der Hof richtig gefüllt war. Da gab es anderes zu tun und erst als die Leonites aufspielten, habe ich mich kurz abgeseilt und ein Bildchen geschossen. Und eines schon vorher, während wir noch rödelten und aufbauten. Und das Nachtbild ist ein bissl geschummelt und einfach ein wenig am Fotoapparat rumgefummelt. Aber späterhin sah‘ es ja trotzdem so aus.

Letzte Vorbereitungen… alle schwer beschäftigt
Am Abend. Rechts nicht im Bild die Band.
Die letzten tanzen und trinken noch. Allerdings nicht im Bild. 😉

So verabschiede ich mich und euch denn in den Sommer und wünsche allseits gute und nicht zu heiße Erholung!

Dörte und die Pleißens.

Nochmal dran erinnert: Wir feiern. Sommerfest!

In wenigen Tagen ist es soweit und wir freuen uns, Euch dann wieder auf unserem Hof begrüßen zu dürfen. Kommt zahlreich und bringt Sonne, Kinder und gute Laune mit.

Es gibt dieses Jahr viel Musik:

eine Akkordeongruppe

Duoton zu Kaffe & Kuchen mit 20er und 30er Jahre Musik

das Nachbarschaftsherrenquartett

Pressluft… mit gewaltig wunderbaren Bläserrythmen

die Band ohne Namen … Markkleeberger Jugend, die gerade voll durchstartet

und wieder dabei ganz wunderbar: THE LEONITES!!!

danach noch Mucke vom Band und Platte

TANZT!

12tel Blick im Mai… ein bißchen spät und verrutscht

Das war klar, die Zeit galoppiert schon wieder. Der Juni ist halb rum und das (wirklich!) im Mai geschossene Bild liegt hier immer noch rum. Und den Ausschnitt hab ich natürlich auch nicht ganz genau getroffen, irritiert vom Baum, der in die Höhe geschossen ist in seinem Grün.

Ich bin trotzdem dabei mit diesem grünen Pappelkoloss in unserer Hofmitte. Da fällt das Fehlen der einen Linde an der Malzdarre … zumindest von hier aus … auch gar nicht so dolle auf. Von der anderen Seite und vor allem von drinnen aus aber schon, es ist bolleheiß und niemand fängt die Sonne mehr auf. Autsch.

Hier gibt es noch mehr Mai zu sehen.

Herzliche Grüße und bis nächste Woche,

zum SOMMERFEST!!!

Nachtrag 2: 12tel Blick im März.

Im Hintergrund ist die Linde nun weg. Stattdessen ist das Fenster im Erdgeschoß der Malzdarre zu sehen.

Am Tag der Aufnahme war mehr los auf dem Hof, als es hier scheint. Zur Zeit machen wir fast monatlich einen Arbeitseinsatz. Hier sind allerdings warum auch immer gerade nur die Kinder zu sehen, die allerdings auch sehr fleißig bei der Sache waren. Die Großen waren wahrscheinlich schon wieder beim Kaffeetrinken 😉

Noch ist alles Grau, aber kurz darauf explodierte das Grün nahezu.

Nachtrag: 12tel Blick im Februar.

Super – hoch motiviert bin ich mit einem ganz wunderbaren 12tel-Blick-Motiv in das aktuelle Jahr gestartet und … bäm … Hackerangriff und alles ist futsch. Zumindest hat es jetzt diverse Monate gedauert, das Ding wieder zum Laufen zu bringen. An der zeitlichen großen Lücke war also dieses Mal keineswegs ich schuld. Schade ist es vor allem um die doch so angestrebte Kontinuität des 12tel-Blickes. Nun trage ich einfach zwei Monate nach, nur im April habe ich leider nichts mehr aufgenommen, vielleicht nehme ich dafür ein Maibild. Pssst.

Hier also der Februar:

Das rote Absperrband weist auf eine große, lang geplante Aktion hin: die Linde, die am nächsten zur Malzdarre steht (welches das Gebäude rechts im Bild ist), sollte gefällt werden. Im Moment der Aufnahme liefen auch bereits die Vorbereitungen, im Hintergrund sind schon dicke Äste zu sehen. Natürlich haben wir die Linde nicht aus Jux gefällt und es ist uns auch nicht leicht gefallen. Sie stand leider zu dicht an der Malzdarre und beschädigte das Dach und ihr mächtiges Wurzelwerk griff von unten an. Im Hinblick auf mögliche kommende Bauarbeiten sowie in Hinsicht auf die Nichtverschlimmerung des Status quo ist sie nun leidergefällt worden. Ein schwerer Gang.